e-Learning-Cluster Austria eLC 2.0

Der e-Learning-Cluster Austria eLC 2.0

Das Zeitalter des Computers und der elektronischen Datenverarbeitung hat in unserer Gesellschaft einen radikalen Wandel bewirkt. Elektronische Geräte durchdringen alle Lebensbereiche – vom Spielzeug über den Haushalt, den Wissenserwerb und bis ins Berufsleben. Neue Anforderungen zum kompetenten Umgang mit den neuen Techniken sind eine Schlüsselqualifikation für den persönlichen sowie gesellschaftlichen Erfolg. Der Konkurrenzdruck wird härter, vor allem auch durch den Effekt der Globalisierung. In diesem Umfeld musste sich auch die Schule an die neu Möglichkeiten des Wissens- und Informationserwerbes anpassen, den Heranwachsenden die bestmögliche Ausbildung zuteil werden lassen.

Das BG/BRG Mödling Keimgasse hat bereits sehr früh den neuen Entwicklungen Rechnung getragen und 1988 den Schulversuch „Gymnasium mit Schwerpunkt Informatik“ gestartet. Bereits im Schuljahr 2000/2001 wurde erstmals eine Oberstufenklasse als „Notebookklasse“ geführt und die „Keimgasse“ konnte an einem Pilotversuch des Bundesministeriums für Bildung teilnehmen. Mit diesem Schritt hielten neue Lehr- und Lernformen Einzug in unsere Schule, die Arbeit mit Computer, elektronische Lernmedien und dem Internet wurden für Schüler und Lehrer zur Selbstverständlichkeit.

Aus dem Pilotversuch „Notebookklassen“ ging 2002 auf Grund einer  Initiative des bm:bwk unter Leitung von  MR Dr. Christian Dorninger der eLearning Cluster Österreich hervor. Ab 2002 wurde das BG/BRG Keimgasse mit fünf anderen niederösterreichischen Schulen in den e-Learning-Cluster aufgenommen, einem Verbund ausgewählter Schulen, die elektronische Lehr- und Lernformen allen Schülern der Schule zugänglich machen und didaktisch, fachlich und technisch zusammenarbeiten. Dieser eLC Austria ist der Zusammenschluss weiterführender Schulen aus verschiedenen Schultypen: allgemeinbildende, technische, kaufmännische, wirtschaftliche und Tourismusschulen. Sie alle haben das gemeinsamen Ziel, Computer und elektronische Medien in einem optimalen didaktischen Rahmen in den Regelunterricht zu integrieren und das Konzept des „Blended Leanring“ zu realisieren.

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In den einzelnen Schulen wurden e-Learning-Koordinatoren eingesetzt und Steuergruppen gegründet, welche die Kollegenschaft „mit ins Boot“ holen sollten. Im ersten Schritt wurden die technischen Voraussetzungen hergestellt, so etwa die Schaffung eines leistungsfähigen Schulnetzwerks und Internetzuganges, die Ausstattung der Klassenräume der Notebookklassen mit Beamer, Lehrer-PC, Drucker und Elektroinstallation.Im zweiten Schritt ging es um die Fortbildung der Lehrer und Lehrerinnen, die Entwicklung von Lehrmaterialien und den Daten- und Erfahrungsaustausch. Und im dritten Schritt ging es um die Förderung von Kooperation zwischen Clusterschulen. Regelmäßige Besprechungen, Vorträge und Tagungen halten die Clusterteilnehmer am Laufenden und die Clusterleitungen geben alljährlich bestimmte Ziele vor, um die Weiterentwicklung in Gang zu halten. Der eLC ist als „Kind“ des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur an oberster Stelle der österreichischen Schulhierarchie auch an den bildungspolitischen Weichenstellungen für die Entwicklung einer modernen Schule beteiligt:

  • Förderung der Akzeptanz von e-Learning in der Politik und an den Schulen
  • Bereitstellung von finanziellen Mitteln
  • Organisation von Hard- und Softwarebeschaffung, Verhandlungen mit Firmen
  • Aufbau der Clusterstruktur, Planung und Durchführung von Treffen der beteiligten Schulen
  • Entwicklung von didaktischen Zielen
  • Bedachtnahme auf internationale Entwicklungen
  • Ermöglichung von Erfahrungsaustausch der Schulen untereinander
  • Förderung von Kooperation und Projekten.

Näheres zum e-Learning-Cluster erfahren Sie hier: Zur Webseite des eLC 2.0

Zu den Clusterzielen gehört seit Anbeginn die Abwicklung von Projekten. Im Lauf der Jahre sind viele interessante Projekte aus der Partnerschaft unserer Schule mit dem eLC hervorgegangen, die nicht nur für unsere Schülerinnen und Schüler interessant und lehrreich waren, sondern auch einen Beitrag zur Schulentwicklung geleistet haben.

Hier geht es zu den Projekten