Schulbeginn

Schuljahresbeginn 2020/21

Die Wiederholungsprüfungen finden in der Woche vor Unterrichtsbeginn, am Donnerstag, 03.09.2020 und am Freitag 04.09.2020 statt.

Montag, 07.09.2020:

  1. Klassen:
    Von 09:15 bis 10:15 erfolgt die Begrüßung und Klasseneinteilung vor der Schule.
    Danach werden die Klassenfotos erstellt und schließlich geht es mit dem Klassenvorstand (KV) im Klassenraum weiter. 

  2. – 8. Klassen:
    08.55 – 11:45 Unterricht

Breaking News zu Corona ….

Update 4.6.2020:

Rundschreiben an die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigten Rundschreiben zu den letzen Schulwochen
Size : 126.2 kB Format : PDF

 

Update 5.5.2020:

Rundschreiben an die Eltern und Erziehungsberechtigten zur Schulöffnung am 18. Mai: Rundschreiben Eltern zur Schulöffnung
Size : 99.6 kB Format : PDF

 

Update 4.5.2020:

Der Unterricht für die 1. bis 4. Klassen startet am 18. Mai 2020 blockweise in zwei Gruppen pro Klasse. An zwei Tagen der Woche wird eine Gruppe der Klasse unterrichtet und drei Tage die andere. In der jeweils folgenden Woche wird gewechselt. Die jeweils freien Tage sind Übungs- und Hausübungstage. Näheres entnehmen Sie bitte dem in Kürze folgenden Informationsschreiben an die Eltern.

Der Unterricht für die 5. bis 7. Klassen beginnt am 3. Juni 2020.  Der Modus ist analog zur Unterstufe geplant.

Update 30.4.2020:

In der kommenden Woche  ab Montag, den 4.5.2020, um 8 Uhr dürfen wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten zur Reifeprüfung an der Schule herzlich begrüßen. Informationen zum Ergänzungsunterricht der 8. Klassen und zur Reifeprüfung wurden bereits in einem Rundschreiben über die Klassenvorstände den Schülerinnen und Schülern übermittelt.
Die Beantwortung von FAQs und weitere Informationen sind in einem eigenen schulinternen Moodle-Kurs ( -> Link,  Anmeldung erforderlich) zu finden.

Update 28.4.2020:

Am 18.4.2020 beginnt etappenweise der Unterricht wieder. Beginnen werden die Schüler*innen der 1. bis 4. Klassen am Montag, den 18.5.2020. Die Klassen werden in zwei Gruppen geteilt und in einem noch festzulegenden Rhythmus („Schichtbetrieb“) abwechselnd unterrichtet.

Weitere Informationen folgen nach Klärung noch offener Angelegenheiten bis Anfang der kommenden Woche in einem eigenen Elternbrief der Schulleitung. Im Voraus ein Brief des Bundesministers Dr. Faßmann an die Eltern:

  200724_HBM Elternbrief NEU
Size : 105.8 kB Format : PDF

Update 3.4.2020:

Elternbrief vom 3.4.2020: Rundschreiben an Eltern und Erziehungberechtigte vom 3.4.2020 Size : 216.4 kB Format : PDF

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern und Erziehungsberechtigten,
allen Kolleginnen und Kollegen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
sowie allen Freundinnen und Freunden der Keimgasse eine gute und erholsame Osterwoche im Kreise Ihrer Familien!
(Michael Päuerl, Direktor)


Update 23.3.2020:

Betreuung in den Osterferien:
Für Erziehungsberechtigte mit dringendem Betreuungsbedarf bieten wir auch in den Ferien gegen Anmeldung eine Betreuung Ihres Kindes mit freiwilligen Diensten von Lehrer*innen an. Bitte beachten Sie die Anfragen der Klassenvorstände und melden Sie dort Ihren Bedarf rechtzeitig bis Donnerstag, 26.3. 2020, 12 Uhr an!

Nachrichten zur Reifeprüfung aus dem Bildungsministerium: BM Dr. Faßmann, Brief
Size : 70.9 kB Format : PDF
:

Der Beginn der standardisierten schriftlichen Klausuren wird nach hinten verschoben, und zwar voraussichtlich auf den 19. Mai 2020 (statt bisher 5. Mai). Vor den schriftlichen Klausuren sollen jedenfalls zwei Wochen Unterricht stattfinden. In dieser Zeit sollen auch allenfalls noch offene Schularbeiten durchgeführt werden. Diese Schularbeiten werden jedenfalls hinsichtlich der Anzahl und Länge begrenzt.
Die Präsentation und Diskussion der VWA entfällt, die Beurteilung erfolgt auf Basis der schriftlichen Arbeiten (ausgenommen wenn die schriftliche Arbeit eine negative Beurteilung zur Folge hätte). Was weiterführende Ausbildungen und Aufnahmetests an Hochschulen betrifft, wird dafür Sorge getragen, dass diese verschoben werden und kein Semesterverlust eintritt.


Update 19.3.2020:

Wir bedanken uns für die vielen positiven Rückmeldungen zu unserem Online-Unterricht!
Dort wo das Ausmaß der Aufgabenstellungen überfordert, werden wir noch nachbessern. Wir bitten in diesem Fall um direkte Rückmeldung an die Lehrenden!

Auch der Unterricht in Bewegung und Sport entfällt in dieser Zeit nicht! Wenn Sie Ihre Kinder und unsere Schüler*innen in dieser Hinsicht unterstützen wollen, besuchen Sie  diesen -> Link! Dort finden Sie einen Bewegungspass für Bewegungsspass!

In der kommenden Woche werden wir ab 23. März 2020 bis auf Weiteres unsere Zeiten der Anwesenheit und den Parteienverkehr an der Schule auf folgende Zeiten einschränken:
Sie erreichen uns über das Sekretariat Montag bis Freitag von 7:45 Uhr – 10:00 Uhr telefonisch und vor Ort. Selbstverständlich sind wir nach wie vor per E-Mail und Fax erreichbar.


Update 17.3.2020:

Da einige Schüler*innen wichtige Unterrichtsmaterialien in der Schule haben, möchten wir die Möglichkeit zur Abholung in geordneter Weise ermöglichen: Sollten Sie oder Ihr Kind noch Bücher, Hefte oder andere wichtigen Schulsachen benötigen, können Sie uns jedenfalls bis Freitag, den 20. März 2020 jeden Tag zwischen 8 Uhr und 12 Uhr telefonisch (02236 24244) erreichen und einen Termin zur Abholung vereinbaren

In der kommenden Woche werden wir, soweit nicht kommende zwingende Gründe dagegen sprechen, die Präsenz und den Parteienverkehr an der Schule zur Reduktion der Inkubationsgefahr noch weiter auf das Notwendigste einschränken. Die neuen Öffnungszeiten geben wir in Kürze bekannt. Wir haben derzeit nicht an allen Tagen Schüler*innen an der Schule, werden aber für unvorhergesehene Änderungen bei der Möglichkeit häuslicher Betreuung und für Ausnahmefälle das Betreuungsangebot  selbstverständlich weiter aufrecht erhalten. Wir ersuchen jedenfalls um vorhergehende Anmeldung.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Eltern für die hervorragende Mithilfe in dieser besonderen Situation! Die Umstellung der „Unterrichtsarbeit“ auf Distance-Learning ist insgesamt sehr gut gelungen!  


Update 16.3.2020:

E-Learning- und Unterrichtsmaterialien werden hauptsächlich auf der Moodle-Lernplattform zur Verfügung gestellt. Darüber hinausgehende Kommunikationsmöglichkeiten haben unserer Lehrer*innen mit den Schüler*innen ausgemacht oder werden noch vereinbart.

Sollte Ihr Kind entgegen der bisher vorgenommenen schriftlichen Anmeldung doch noch die Betreuung in der Schule benötigen, ersuchen wir um Anmeldung (telefonisch unter 02236 24244 mindestens 24 Stunden im Vorhinein bzw. per Mail 2 Tage vorher). Bitte geben Sie uns Tag, Beginn- und Endzeit und Klasse und Name Ihres Kindes bekannt.

Sprechstunden können derzeit nicht abgehalten werden. Bitte nehmen Sie bei Anfragen über E-Mail Kontakt mit den Lehrenden auf.


Update 15.3.2020:

Auf Grund der am Sonntag von der Bundesregierung erlassenen Ausgangsbeschränkungen ab Montag gelten folgende Änderungen:

Bitte keine Schulbücher oder Unterrichtsmaterialien von der Schule abholen oder abholen lassen! Unsere Lehrer*innen werden darauf Rücksicht nehmen, dass ihre Schüler*innen möglicherweise keine Schulbücher zur Verfügung haben.

Auch für die Personen in der Schule ist es notwendig, soziale Kontakte auf ein unbedingt erforderliches Ausmaß zu beschränken. In unserem Sekretariat gibt es daher ab Montag keinen bzw. nur in unumgänglichen Fällen Parteienverkehr. Sollten Sie etwas dringend benötigen, rufen Sie bitte in der Zeit von Montag 7:30 Uhr bis 12:00 Uhr an! Sie können erforderlichenfalls einen Termin vereinbaren.


Update 13.3.2020:

In der Unterstufe entfällt ab Montag 16.3. 2020 der gewöhnliche Unterricht.
Wir empfehlen, die Kinder nicht in die Schule zu schicken. Eine Betreuung in der Zeit des stundenplanmäßigen Unterrichts ist jedoch durch die Schule gewährleistet.
Bitte informieren Sie den Klassenvorstand über das Fernbleiben Ihres Kindes! Wir können Ihre Anrufe Montag früh voraussichtlich nicht alle entgegennehmen!

Für alle anderen Schüler*innen, die nicht zu Hause beaufsichtigt werden können, werden von 8:00 bis 17:00 Uhr Gruppen zur Betreuung eingerichtet . Wir bitten die Schüler*innen, sich in der Früh in der Administration zu melden und werden sie anschließend betreuten Gruppen zuweisen.

Es entfallen bereits Montag und Dienstag alle Schularbeiten und Leistungsüberprüfungen.

Sobald wir nähere Informationen haben, geben wir diese umgehend mit einem neuen Posting dieser Seite der Homepage weiter.

Update 8.4.2020:

Der Unterricht beginnt ausschließlich für die 8. Klassen (vorrangig zur Vorbereitung  auf die Reifeprüfung) voraussichtlich am Montag, den 4.5.2020, wieder in der Schule. *)

Die schriftliche Reifeprüfung wird ab Dienstag, dem 26.5.2020, in drei Gegenständen stattfinden. Die mündliche Reifeprüfung entfällt. Für die schriftliche Reifeprüfung ergibt sich die Beurteilung aus den Noten des Jahreszeugnisses der 8. Klasse und den Beurteilungen der Klausuren. Für die Beurteilung in den anderen Reifeprüfungsgegenständen werden die Noten aus dem Jahreszeugnis der 8. Klasse herangezogen. Auf Wunsch kann auch eine mündliche Reifeprüfung abgelegt werden. *)

Die Beurteilungen der VWA werden auf Grundlage der schriftlichen Arbeiten erstellt. Auf Wunsch können auch die Präsentation und die Diskussion gehalten werden. *)

*) Die Informationen stammen aus der Pressekonferenz von Bundesminister Dr. Faßmann vom 8.4.2020. Rechtsgültige Erlässe mit näheren Erläuterungen sind noch ausstehend.
Im Anschluss an die Erlässe folgen nähere Informationen.

Projekttage der 1c und der 1d „Die Klasse zusammentrommeln“

Kennenlernen, Soziales Lernen, Rhythmus

Von Montag, den 28.10. bis Mittwoch, den 30.10.2019 waren die beiden Klassen 1c und 1d mit ihren Klassenvorständen Mag. Ulrich Ramharter und Mag. Renate Weimann sowie den begleitenden Lehrerinnen Mag. Eva Steiner (Klassenlehrerin GWK 1d) und Mag. Yvonne Hillebrand (Klassenlehrerin Soziales Lernen 1c) unterwegs nach Tulln an der Donau. „Projekttage der 1c und der 1d „Die Klasse zusammentrommeln““ weiterlesen

Florenz 8CM

Schön war’s – 8C und 8M auf Abschluss der „Grand Tour“

Für Adelige und später auch das gehobene Bürgertum gehörte es seit der Renaissance dazu, einmal im Leben eine Bildungsreise nach Italien zu unternehmen. Die Faszination für die antike und römische Kultur lockte nicht nur Goethe seinerzeit, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8C und 8M gemeinsam mit ihrem Lateinlehrer, Herrn Prof. Florian Kaiser, eine sogenannte „Grand Tour“ auf mehreren Etappen zu unternehmen.

Nach einer Reise nach Rom[1] 2016, einer Reise nach Neapel[2] 2017 und einer Radtour entlang des Donaulimes[3] 2018 erfolgte 2019 der krönende Abschluss mit einer Exkursion nach Florenz und in die Toskana.

Von Donnerstag, den 10.10.2019, bis Dienstag, den 15.10.2019, hatten 38 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8C und 8M das Glück, gemeinsam mit Herrn Prof. Kaiser, Frau Prof. Krumpholz-Pichler und Frau Prof. Hillebrand auf eine Kulturreise nach Florenz zu fahren. Wer Näheres dazu wissen möchte, ist herzlich eingeladen, diesen ausführlichen Bericht zu lesen.

Während der Vormittagsunterricht von den Schülern selbstverständlich noch besucht wurde, wurden am Nachmittag bereits eifrig die Koffer gepackt, denn um 19:23 ging es von Wien Hauptbahnhof mit dem Nachtzug nach Florenz. Auch wenn das Schlafen bei dieser Fortbewegungsart wahrscheinlich ein bisschen zu kurz kam, war die Stimmung von Anfang an sehr positiv, und auch über die trockenen Semmeln, die einem um 5:30 Uhr von der Zugbegleitung als Frühstück serviert wurden, freute man sich. Um 6:14 Uhr erreichte der Zug planmäßig den Bahnhof Firenze S.M.N. und wir machten uns auf den Weg zum Hotel. Diesen mit dem Bus zu bewältigen, stellte sich als interessant heraus: Von manchen als „Odyssee“ bezeichnet, sollte die rund eineinhalbstündige Rundfahrt durch Florenz weniger als ein Produkt dessen, dass wir den Bus in die falsche Richtung genommen hatten, sondern als einmalige Gelegenheit, eine Sonnenaufgangstour durch die Stadt gemacht zu haben, verstanden werden. So oder so kamen wir schließlich in unserem sehr schönen und sehr zentral gelegenen Hotel „Rita Major“ an, einem Palazzo aus dem 16. Jahrhundert, wo wir aber nur die Koffer abstellten und uns gleich auf den Weg in das erste Museum machten.

Da die Galleria dell’Accademia mit dem David Michelangelos wider Erwarten geschlossen hatte, wurde das Programm spontan geändert: Das Museo Bargello ist ein Museum für Kunst der Renaissance und beherbergt unter anderem Skulpturen der Künstler Michelangelo und Brunelleschi. Auch wenn Herr Prof. Kaiser bereits im Vorfeld der Reise behauptet hatte, schlecht vorbereitet zu sein, schaffte er es doch, uns eine sehr detaillierte, spontane Führung durch die Ausstellung zu geben. Es sollte nicht die letzte dieser Art sein. Bemerkenswert war vor allem der betrunkene Bacchus Michelangelos.

Nach einer kurzen Snackpause, in der die für Italien typischen Panini probiert wurden, trafen wir unsere Reiseguides an der Piazza di Santa Croce, von wo aus wir in zwei Gruppen eine ausführliche Stadtführung absolvierten, um zum Beispiel den Dom von Florenz zu sehen und zu bestaunen. Im Anschluss an die Mittagspause wurde das Besichtigungsprogramm mit den Stadtführern in den Uffizien, einem der größten Kunstmuseen der Welt, fortgesetzt. Es enthält unter anderem Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo und Sandro Botticelli. Der Rundgang war interessant und eindrucksvoll, jedoch machten sich erste Ermüdungserscheinungen und die Sehnsucht nach einer heißen Dusche im Laufe der Führung bereits bemerkbar. Auf jeden Fall war bei den meisten Schülerinnen und Schülern die Erleichterung sehr groß, als es nach der zweieinhalbstündigen Führung die Gelegenheit gab, zur Körperhygiene zurück ins Hotel zu gehen. Lediglich ein paar Schüler verweilten mit Herrn Prof. Kaiser und Frau Prof. Krumpholz-Pichler noch etwas länger in den Uffizien, um auch die noch nicht gesehenen Kunstwerke bestaunen zu können.

Das Abendessen erfolgte selbstständig in Kleingruppen, und auch die italienische Küche mit ihrer Pasta und ihren Pizzen erwies sich als eine kulinarisch-kulturelle Sehenswürdigkeit, ehe wir alle nach diesem sehr schönen, aber auch anstrengenden Tag erschöpft ins Bett fielen.

Am Samstag hieß es um 7:30 Uhr Frühstück, da wir um 8:30 Uhr bereits mit dem Bus nach San Gimignano abfuhren. Die Stadt, die auch als mittelalterliches Manhattan bezeichnet wird, ist bekannt für seine zahlreichen und gut erhaltenen Geschlechtertürme. Dort wandelten wir durch die Stadt und besichtigten dann den Dom mit seinen eindrucksvollen Fresken, ehe es mit dem Bus weiter nach Siena ging, wo wir zuerst einen gemeinsamen Spaziergang zur Piazza del Campo unternahmen. Der Platz, der wegen seines zweimal im Jahr ausgetragenen, mittelalterlichen Pferderennens bekannt ist, war auch wieder Treffpunkt nach der im Anschluss stattfindenden Mittagspause. Danach konnten wir noch den Dom in Siena mit der berühmten Bibliothek Papst Pius‘ II. besichtigen, ehe es mit dem Bus weiter zum letzten Programmpunkt des Tages ging. Das Weingut Fattoria della Aiola produziert Wein und Olivenöl. Nach einer kurzen Hof- und Kellerführung durften wir Zweiteres auf Broten, zu denen noch Weintrauben serviert wurden, auch noch ausführlich verkosten. Wer wollte, hatte auch noch die Möglichkeit, sich im Shop eine oder mehrere Flaschen Wein als „Souvenir“ mit nachhause zu nehmen.

Zurück in Florenz konnten wir unseren Abend frei gestalten. Während viele zuerst den Weg zur Dusche zurück ins Hotel antraten, nutzte eine eher kleinere Gruppe von Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, um gemeinsam mit ihren Lehrern einen abendlichen Spaziergang entlang des Arno vor bis zum Ponte Vecchio zu machen.

Auch der Sonntag begann mit dem Frühstück um 7:30 Uhr und einer Abfahrt mit dem Bus um 8:30 Uhr nach Pisa. Diejenigen, die noch etwas verschlafen waren, hatten auf jeden Fall nicht die Gelegenheit, während der Fahrt zu schlafen, da sich der italienische Busfahrer als ungemein gesprächig erwies. Dieser Umstand stellte doch kein Problem dar – möge man meinen – aber die Lehrer fühlten sich bemüßigt, um nicht unhöflich zu wirken, alles zu übersetzen. So erfuhren wir also schon während der Fahrt viel „Wissenswertes“ über Berge, Industriegebiete und Baumschulen, die wir passierten, und verpassten auch nicht die Gelegenheit, Collodi, die Heimatstadt von Pinocchio, durch das Fenster zu sehen.

In Pisa angekommen, hörten wir schon von Weitem den Lärm des Laufevents, das eben an dem Tag stattfand, an dem wir unsere Führung bekommen sollten. Die Führerin ließ sich von dem Lärm auf der Piazza dei Miraculi aber nicht aus der Ruhe bringen und führte uns um und in den Dom Santa Maria Assunta bis zum berühmten Schiefen Turm und brachte uns dabei den romanisch-pisanischen Baustil näher. Dann schauten wir noch kurz ein Stück weiter in die Stadt hinein, die wegen ihrer Universitäten gerade bei Studenten sehr beliebt ist.

Als Nächstes ging es spontan zu einem nicht im Programm vorgesehenen Kurzbesuch in die italienische Küstenstadt Viareggio. Bei herrlichem Wetter, das uns übrigens die ganze Reise über begleitete, spazierten wir einen der längsten Sandstrände Italiens entlang. Einzelne mutige Schüler nahmen sogar ein kurzes Bad im Meer. Nach einer kurzen Stärkung bei der Gelateria ums Eck und einer Busfahrt wurde die Besichtigungstour in der Stadt Lucca fortgesetzt.

Bei der Führung  gelangten wir über die Stadtmauer von einer Seite der Stadt weiter zur Kathedrale San Martino mit wunderschönen romanischen Reliefs, die Darstellungen aus dem Leben des Hl. Martin zeigen, vorbei an der Kirche San Frediano und am Hauptplatz, der noch immer den Grundriss eines römischen Amphitheaters aufweist, zum Palazzo Pfanner und zur anderen Seite der Stadt, wo uns schließlich der Bus abholte und zurück nach Florenz führte.

Doch der Tag war an dieser Stelle noch keineswegs zu Ende, denn 26 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich im Kino Odeon gemeinsam mit Frau Prof. Hillebrand auf Englisch mit italienischen Untertiteln den neuen „Joker“-Film anzusehen. Auch der letzte Abend in der Stadt wurde also noch voll genützt.

Am letzten Tag durften wir uns „ausschlafen“, was bedeutete, dass wir das Frühstück anstatt um 7:30 Uhr um 8:00 Uhr hatten. Als die Koffer fertig gepackt und verstaut waren, brachen wir zu einer letzten intensiven Besichtigungstour durch die Stadt auf. Der Palazzo Davanzati – ursprünglich ein Palast wohlhabender Wollhändler aus dem 14. Jh. – erwies sich als Geheimtipp, da er nicht überfüllt, aber trotzdem sehr sehenswert war. Führungen erhielten wir von Herrn Prof. Kaiser und von einem Führer, den Frau Prof. Hillebrand dolmetschte. Weiter ging es mit einem Spaziergang über den Ponte Vecchio zum Palazzo Pitti, wo wir als letzten Programmpunkt der Reise den Giardino di Boboli mit seinen vielen Statuen besichtigten.

Die viereinhalb Stunden, bis wir gemeinsam vom Hotel diesmal auf direktem Weg mit dem Bus zum Bahnhof fuhren, waren wieder den Schülern überlassen. Der Zug hatte 50 Minuten Verspätung, die wir glücklicherweise gemeinsam in der wunderschönen Bahnhofshalle absitzen durften. Darüber regte sich eigentlich niemand auf, waren wir doch von der Romreise schon an Zugsausfälle gewöhnt. Außerdem half eine kleine musikalische Lektion von Herrn Prof. Kaiser, die Wartezeit zu überbrücken.

Als der Zug dann aber da war, klappte bis auf die Einteilung in die einzelnen Abteile, die ein bisschen chaotisch verlief, alles perfekt. So kamen wir am Dienstag um 9:45 Uhr in Wien an, wo wir auf eine wunderschöne, spaßige, aber auch interessante und lehrreiche Kulturreise zurückblicken konnten, die wir vier Tage lang in Florenz und in der Toskana verbracht hatten.

Größter Dank gilt Herrn Prof. Kaiser, dem Chef, Reiseleiter, Kapitän und Führer für alles, nicht nur für die Planung, Organisation und Durchführung dieser Reise, sondern auch für die der anderen Reisen, die wir im Laufe unserer „Grand Tour“ absolviert haben und auf die wir immer wieder gerne zurückblicken werden.

Ein besonderes Dankeschön geht auch an Frau Prof. Krumpholz-Pichler, die schon in Rom als Begleitlehrerin mit war und auch die Erlebnisse dieser tollen Abschlussreise mit uns teilte und an Frau Prof. Hillebrand, die für Herrn Prof. Seitz spontan eingesprungen war und die es als Teil der „Mannschaft“ auch verstand, deren Bedürfnisse (Pausen, Essen, Toilette) gut zu vertreten. Leider konnte Herr Prof. Seitz uns nicht nach Florenz begleiten, der jedoch sonst immer mit dabei war, wofür ihm ebenfalls großer Dank gebührt.

Text: Herwig Stockinger, 8M

Fotos: Frau Prof. Silvia Krumpholz-Pichler, Frau Prof. Yvonne Hillebrand, Julia Rode u. Michael Samulde

[1] http://keimgasse.at/archiv/openweb/index_48.htm

[2] http://keimgasse.at/archiv/openweb/index_99.htm

[3] https://www.keimgasse.at/index.php/2018/08/01/roemer-regen-und-ruinen-projekttage-der-6c-und-6m-auf-den-spuren-der-babenberger-und-richard-loewenherz-am-limes/

Eine kleine Auswahl der Fotos: 
(Unten geht’s dann zu allen 252 Fotos auf „Seite2“)

„Kriege gehören ins Museum“ – Heeresgeschichtliches Museum Wien

Am 24. September war die 4B mit Mag. Andrea Wagner und Mag. Margit Schwed im Heeresgeschichtlichen Museum Wien, um das Thema 1. Weltkrieg zu vertiefen. In einer sehr interessanten Führung durch die Ausstellung sahen die Schülerinnen und Schüler das Auto, in dem der Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau dem Attentat in Sarajewo zum Opfer fielen. Viele Ausstellungsstücke zeigen sehr deutlich, welchen Strapazen die Soldaten ausgesetzt waren – so zum Beispiel die Uniform, die fast schwerer war als viele Männer damals selbst wogen. „Kunstwerke“, die im Schützengraben aus Munition und anderen Materialien hergestellt wurden, zeugen noch heute von der Sehnsucht, so etwas wie Alltag in die Schrecken an der Front zu bringen. Die Schülerinnen und Schüler erlebten in einem nachgebauten Schützengraben, wie eng es darin war.

Im zweiten Teil des Vormittags durften die Schülerinnen und Schüler selbst tätig werden. In einem Workshop sollten sie mit Hilfe von Literatur und Originaldokumenten Briefe verfassen – etwa von einem Soldaten an der Front an seine Familie oder umgekehrt. Für viele war es gar nicht so einfach, sich zu überlegen, wie man von der Katastrophe berichten kann, ohne dabei zu riskieren, dass die Nachricht aufgrund der strengen Zensur vielleicht gar nicht abgeschickt wird. Der Besuch im HGM war für uns alle nicht nur sehr lehrreich, sondern hat auch zum Nachdenken angeregt.

Text: Andrea Wagner
Bilder: Margit Schwed und Andrea Wagner